Comenius Regio -Projekt Nowy Sacz - Unna

Projekthintergrund

Vor dem Hintergrund des offenen Arbeitsmarktes ab Mai 2011 gewinnt der Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen zunehmend an Bedeutung – fundierte fremdsprachliche Kenntnisse dienen als Schlüssel auf dem Weg zur grenzüberschreitenden beruflichen Mobilität. Kooperatives Lernen stellt die Eigenaktivität und Kooperation der Lernenden als wichtige Elemente des Unterrichts in den Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig bei der Arbeit und gelangen gemeinsam zu Ergebnissen. In gut strukturierten Lerngruppen wird unter Zuhilfenahme von zahlreichen Methoden ein hohes Aktivierungsniveau der Lernenden mit nachhaltigen Erfolgen realisiert.
Im Fokus des Projekts steht zunächst der Erfahrungsaustausch mit Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrern der polnischen Bildungseinrichtung. Im Hinblick auf den Einsatz kooperativer Unterrichtsformen sollen in intensiven Diskussionen die Aufgaben und Intentionen der Lehrer in Polen und Deutschland kennengelernt und verglichen werden. Es ist geplant, ausgewählte Methoden kooperativen Lernens gegenseitig zu präsentieren und kritisch zu reflektieren.
Mittelfristig sind gegenseitige Unterrichtshospitationen sowie die gemeinsame Entwicklung von Unterrichtsmaterial geplant. Des Weiteren sollen gemeinsame Besuche von deutschen und polnischen Fremdsprachenlehrern von Veranstaltungen eines entsprechenden Fachseminars erfolgen. Dies impliziert ein Kennenlernen des Systems der Lehrerausbildung in Polen und Deutschland.  Die durchgeführten Unterrichtsreihen und –methoden sollen am Ende der Projektzeit in einem Handbuch vorgestellt werden.

Die involvierten Projektpartner befinden sich auf drei Ebenen:

Ebene Unna (Deutschland) Nowy Sacz (Polen)
1. Ebene Kreisverwaltung Unna Kreisverwaltung Unna (Starostwo Powiatowe Nowy Saczum)
2. Ebene Universität Dortmund/Bereich Fachdidaktik Englisch Lehrerausbildungsseminar (IJO PWSZ Nowy Sacz)
3. Ebene Hansa Berufskolleg, Märkisches Berufskolleg LO Muszyna und ZS Lack

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.
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