10.03.13

Comenius Glasgow - Die erste Projektfahrt

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Gelebte Inklusion – aus Fremden werden Freunde: Schülerinnen und Schüler des Märkischen Berufskollegs des Kreises Unna und der Hollybrook Academy in Glasgow veranstalten ein deutsch-schottisches Sport- und Kulturfest.

Im Rahmen des bilateralen Comenius – Schulpartnerschaftsprojekts „Glasgow and Unna under the microscope: sports and youth activities in different cultures“ fand im Februar ein zehntägiger Projektaufenthalt von Schülerinnen und Schülern der Fachschule für Heilerziehungspflege sowie des Beruflichen Gymnasiums des Märkischen Berufskollegs an der Hollybrook Academy, einer Schule für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, in Glasgow statt. Während dieser Zeit brachten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schottische und deutsche Sportarten einander näher und führten als krönenden Abschluss ein Sport- und Kulturtag für die jüngeren Schülerinnen und Schüler der schottischen Partnerschule durch. Neben beispielsweise Fußball, Völkerball, Orienteering und Curling wurden auch schottische Volkstänze (die Herren natürlich im Kilt) und Spiele der Highland Games in gemischten Teams erlernt. Hierbei arbeiteten die Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler beider Schulen eng miteinander zusammen.
Anfängliche Zurückhaltung und Berührungsängste wurden schnell bei den gemeinsamen Aktivitäten abgebaut. Alle Beteiligten, die sich vorher nur über Steckbriefe und Email-Kontakt kannten, stellten schnell fest, dass man viel gemeinsam hat. Sprachlich sowie inhaltlich ergänzten sich die Beteiligten, so dass der Aspekt der gemeinsamen Leistung immer im Mittelpunkt stand.
Natürlich stand auch Sightseeing auf dem Programm: Neben einer gemeinsamen Stadtrally in Glasgow erkundete die Gruppe auch Stirling und Edinburgh. Hier genoss die Gruppe auch eine besondere schottische Spezialität: der berühmt-berüchtigte frittierte Marsriegel traf auf allgemeine Begeisterung!!
Dieses mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanzierte zweijährige Projekt hat einen besonderen Stellenwert in Bereich der Inklusion: Grenzüberschreitend wird der Kontakt zwischen Menschen mit und ohne besonderen Förderbedarf gefördert. Die Teilnehmer der schottischen Schule steigerten durch den Umgang mit den deutschen Partnerschülerinnen und -schülern stark ihr Selbstwertgefühl, tagtäglich wurde der Umgang miteinander lockerer und freundschaftlicher. Die Schülerinnen und Schüler des Märkischen Berufskollegs konnten ihre Fähigkeiten im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen vertiefen: Mit Hingabe betreuten sie an der Partnerschule auch jüngere Schülerinnen und Schüler mit verschiedensten besonderen Bedürfnissen und bauten zu den gleichaltrigen Partnerschülerinnen und -schülern bleibende Freundschaften auf. Nach einem emotionalen Abschied freuen sich alle auf den Kontakt per Email und sozialen Netzwerken sowie auf den Gegenbesuch in Unna Anfang 2014!
Alle Beteiligten danken der Europäischen Kommission für die finanzielle Unterstützung dieses wertvollen Projekts!

…übrigens haben wir das Geheimnis um die Bekleidungswahl unter dem Kilt gelüftet: Es ist viel harmloser als man denkt!


Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.