Radikalisierungsprävention

Zur weiteren Stärkung der schulischen Beratungsstrukturen wurden Jasmin Westermann (Schulsozialarbeit) und Esther Schuldt (Beratungslehrerin) im Rahmen des bundesweiten Netzwerks CleaRNetworking/Clearvision qualifiziert. Das Programm unterstützt weiterführende Schulen dabei, Radikalisierungsprävention sensibilisiert und systematisch umzusetzen sowie Handlungssicherheit im schulischen Alltag zu fördern. 

Kern der Qualifizierung ist das Clearingverfahren, ein siebenstufiges, strukturiertes Vorgehen für den professionellen Umgang mit Hinweisen auf mögliche Gefährdungen oder Unterstützungsbedarfe. 

Durch klare Zuständigkeiten, abgestimmte Kommunikationswege und eine enge Zusammenarbeit verschiedener inner- und außerschulischer Akteurinnen und Akteure können Situationen frühzeitig eingeschätzt und passende pädagogische Maßnahmen koordiniert werden. Ziel ist eine verlässliche und transparente Unterstützung für alle am Schulleben Beteiligten zu schaffen.

Das Verfahren folgt einer beziehungsorientierten und ressourcenstärkenden pädagogischen Haltung. Es trägt dazu bei, junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten, ihre Potenziale zu fördern und ihnen Orientierung in herausfordernden Lebenssituationen zu geben.

Mit der implementierten Clearingstruktur baut die Schule ihr Beratungsangebot nachhaltig aus und stärkt eine professionelle, präventive Unterstützungskultur.

Ansprechpartner*innen

Frau Esther Schuldt
Frau Jasmin Westermann