Heilerziehungspfleger/ -in – Praxisintegrierte Ausbildung (PiA)

  • Mittlerer Schulabschluss (FOR) und eine einschlägige Berufsausbildung von mind. 2jähriger Dauer (z.B. Kinderpflege, Sozialhelfer)
  • oder Abschluss der Fachoberschule Sozial-und Gesundheitswesen (FHR)
  • oder Abschluss der Höheren Berufsfachschule für Sozial-und Gesundheitswesen (FHR)
  • oder Allgemeine Hochschulreife und ein sozialpädagogisches Praktikum im Umfang von mindestens sechs Wochen (Vollzeitbeschäftigung) oder 480 Stunden (Teilzeitbeschäftigung)
  • oder Mittlerer Schulabschluss (FOR) und eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mind. 5 Jahren
  • oder Mittlerer Schulabschluss (FOR) und eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein sozialpädagogisches Praktikum im Umfang von mindestens sechs Wochen (Vollzeitbeschäftigung) oder 480 Stunden (Teilzeitbeschäftigung)
2. Der Nachweis eines bezahlten Ausbildungsvertrags für 3 Jahre bei einem anerkannten Träger der Eingliederungshilfe bzw. Behindertenhilfe in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung.

3. Einreichen des vom Träger unterschriebenen Kooperationsvertrags.

4. Nachweis der persönlichen Eignung, der durch die Vorlage eines aktuellen erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses nach §30a BZRG zu erbringen ist. Dieses muss eintragsfrei sein und zum Beginn der Ausbildung in der Schule eingereicht werden. Das Ausstellungsdatum darf zu diesem Zeitpunkt drei Monate nicht überschreiten.

Mögliche Einsatzfelder für Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen:

  • Tagesstätten und gemeinschaftliche Wohneinrichtungen
  • Kindertageseinrichtungen
  • Förderschulen Einrichtungen der Sozialpsychiatrie
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
  • Ambulante Dienste

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Zusatzqualifikationen in Aufbaubildungsgängen
  • Zusatzqualifikationen in der Fachschule für Heilpädagogik
  • Fachhochschulstudium

Die Praxis der Behindertenhilfe und deren theoretische Grundlagen bilden den Kernbereich des Ausbildungsganges. Die Absolventen sollen befähigt werden, gleichermaßen heilpädagogische und pflegerische Kompetenzen zu erwerben, z.B.

  • Begleitung und Pflege von Menschen
  • Assistenz und Unterstützung bei der Entwicklung größtmöglicher Selbstständigkeit
  • Beratung in persönlichen und sozialen Angelegenheiten
  • Förderung und Bildung im alltäglichen Leben und in Bereichen der Ausbildung und Berufstätigkeit

Das Berufsfeld ist breit gefächert und reicht von Wohnheimen und Kliniken über Werkstätten für Menschen mit Behinderung bis zu ambulanten Diensten der Behindertenhilfe.

fachtheoretischer Ausbildungsabschnitt (Vollzeit)

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/ Kommunikation
  • Fremdsprache
  • Politik/ Gesellschaftslehre
  • Religionslehre

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  • Theorie und Praxis der Heilerziehungspflege
  • Pflege/ Gesundheit
  • Psychiatrie
  • Recht/ Verwaltung
  • Heilerziehungspflegerische Schwerpunkte:
    • Kreativ-musischer Bereich
    • Sprachlich-kommunikativer Bereich
    • Gesundheits-bewegungsorientierter Bereich
    • Organisatorisch-technologischer Bereich
  • Projektarbeit
  • Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Differenzierungsbereich

  • Mathematik

fachpraktischer Ausbildungsabschnitt (Berufspraktikum)

  • Begleitender Unterricht im Berufspraktikum
  • Projektphasen

Die Ausbildungsdauer umfasst drei Jahre.

a) Berufsabschluss:

„Staatlich anerkannte(r) Heilerziehungspfleger(in)“

b) Schulabschluss:

Fachhochschulreife (nur bei Teilnahme am Mathematikunterricht)

  • Die Anmeldung am Märkischen Berufskolleg erfolgt über die Plattform schüler-online.
  • Alle Informationen zur Anmeldung und die Anmeldezeiträume finden Sie für jedes Schuljahr unter „Anmeldung“.
Eine ganzjährige Anmeldung ist möglich.
 

Erforderliche Unterlagen:

  • Anmeldeformular (Ausdruck der Online-Anmeldung)
  • Lebenslauf
  • das letzte Zeugnis in Fotokopie
  • erweitertes Führungszeugnis (aktuell zum Ausbildungsbeginn)

Die endgültige Aufnahme erfolgt nach Erhalt des Ausbildungsvertrages.

 

Frau Ulrike Loose-Thiemann

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