Erzieher*in – Praxisintegrierte Ausbildung (PiA)

Die Ausbildung zur/zum Erzieher*in wird auch in einer vollzeitschulischen Form angeboten, weitere Informationen hierzu finden Sie unter diesem Link.

1. Mittlerer Schulabschluss (FOR) und eine einschlägige Berufsausbildung von mind. 2-jähriger Dauer (z.B. Kinderpflege, Sozialassistenz)

  • oder Abschluss der Fachoberschule Sozial-und Gesundheitswesen (FHR)
  • oder Abschluss der Berufsfachschule für Sozial-und Gesundheitswesen (FHR)
  • oder Allgemeine Hochschulreife und ein sozialpädagogisches Praktikum im Umfang von mindestens sechs Wochen (Vollzeitbeschäftigung)
  • oder Abschluss der Fachoberschule im z.B. technischen oder kaufmännischen Bereich und ein sozialpädagogisches Praktikum im Umfang von mindestens 6 Wochen (Vollzeitbeschäftigung)
  • oder Mittlerer Schulabschluss (FOR) und eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mind. 5 Jahren
  • oder Mittlerer Schulabschluss (FOR) und eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein sozialpädagogisches Praktikum im Umfang von mindestens 6 Wochen (Vollzeitbeschäftigung) 

2. Der Nachweis eines bezahlten Ausbildungsvertrags für 3 Jahre bei einem anerkannten Träger der Kinder- und Jugendhilfe in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung.

3. Vorliegen des vom Träger unterschriebenen Kooperationsvertrags.

4. Nachweis der persönlichen Eignung, der durch die Vorlage eines aktuellen erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses nach §30a BZRG zu erbringen ist. Dieses muss eintragsfrei sein und zum Beginn der Ausbildung in der Schule eingereicht werden. Das Ausstellungsdatum darf zu diesem Zeitpunkt drei Monate nicht überschreiten.

5. Polizeiliches Führungszeugniss (bei Ausbildungsbeginn nicht älter als drei Monate)

 

Mögliche Einsatzfelder für Erzieherinnen und Erzieher sind:

  • Tageseinrichtungen für Kinder
  • Offene Ganztagsgrundschulen
  • Einrichtungen der Jugendhilfe (Wohngruppen, Außenwohngruppe, Tagesgruppen)
  • Offene Einrichtungen für Kinder und Jugendliche
  • Freizeiteinrichtungen, Jugendheime
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Internate

Weiterbildungsmöglichkeiten

z.B. Zusatzqualifikationen in der Fachschule für Motopädie, in Aufbaubildungsgängen, Fachhochschulstudium

 

Ziel der beruflichen Ausbildung ist die Befähigung, im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe neben der Betreuung insbesondere in der Bildungs- und Erziehungsarbeit tätig zu werden.

Der praktische Teil der Ausbildung wird in der Regel finanziell nach Tarif (TVAöD – Besonderer Teil Pflege) vergütet.

fachtheoretischen Ausbildungsabschnitt (Vollzeit)

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsche/ Kommunikation
  • Fremdsprache
  • Politik / Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institutionen und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Religionslehre/ Religionspädagogik
  • Projektarbeit
  • Wahlfach 1: Vertiefung in einem Bildungsbereich*
  • Wahlfach 2: Vertiefung eines Arbeitsfeldes/ einer Zielgruppe*
  • Sozialpädagogische Praxis in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
*Vertiefungsbereich, zu unterschiedlichen selbst gewählten Schwerpunkten
 

Differenzierungsbereich

Es handelt sich um einen 3-jährigen Bildungsgang, bestehend aus: 

a) Unterstufe: 3 Tage Unterricht, 2 Tage Praxis pro Woche*

b) Mittelstufe: 2 Tage Unterricht, 3 Tage Praxis pro Woche*

c) Oberstufe: 2 Tage Unterricht, 3 Tage Praxis pro Woche

* + Selbstlernphasen im Umfang von 160 Stunden

a) Berufsabschluss

„Staatlich anerkannte(r) Erzieher(in)“

b) Schulabschluss

Fachhochschulreife (nach Teilnahme am Mathematikunterricht, zusätzlicher Prüfungsleistung und bestandenem Berufsabschluss), sowie Bachelor Professional im Sozialwesen

 

  • Die Anmeldung am Märkischen Berufskolleg erfolgt über die Plattform schüler-online.
  • Alle Informationen zur Anmeldung und die Anmeldezeiträume finden Sie für jedes Schuljahr unter „Anmeldung“.

Erforderliche Unterlagen:

  • unterschriebenes Anmeldeformular (Ausdruck der Online-Anmeldung)
  • Lebenslauf
  • das Abschlusszeugnis bzw. letzte Zeugnis (z.B. FOR + Berufsausbildung ODER FOR + Kinderpflege ODER FHR Gesundheit und Soziales, …)
  • ggf. den Nachweis über ein 6-wöchiges Praktikum
  • einen Ausbildungsvertag bzw. eine Ausbildungsabsichtserklärung
  • erweitertes Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate zum Ausbildungsbeginn)

Frau Sibylle Meeßen

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EINBLICKE IN DEN BILDUNGSGANG

Hier finden Sie das Informationsvideo des Bildungsgangs.

Die Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis und dem Lernen an verschiedenen Lernorten aus. Dementsprechend finden unterschiedliche Aktivitäten außerhalb der Schule statt, zum Beispiel…
  • Erlebnispädagogik, z.B. Klettern, Bogenschießen, teambildende Maßnahmen („Erlebt was“/ Dortmund, Sauerlandpark Hemer, … Voßwinkel)
  • Fluvium/ Psychomotorisches Förderzentrum Dortmund
  • Zirkuspädagogik/ Soest
  • Kooperation mit dem Kreissportbund Unna
  • Boulder/ Kletter-Fortbildung
  • Waldpädagogik/ Möhnesee-Günne
  • Besuch unterschiedlicher Förderzentren, z.B. Frühförderstelle Unna

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