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04.11.19

Besuch im Jugendamt Unna

 

 

Am 26.09.2019 hatte die Oberstufe der Erzieher*innen mit dem Vertiefungsbereich „Hilfen zur Erziehung“ die Möglichkeit, in das Arbeitsfeld des Jugendamtes hineinzuschauen. Dabei wurden wir sehr freundlich von Jugendamtsmitarbeiter Carsten Schmidt empfangen, welcher spontan für einen erkrankten Kollegen eingesprungen war. Obwohl er dadurch vollkommen unvorbereitet in dieses Gespräch ging, beantwortete er alle unsere Fragen, die wir schon zuvor im Unterricht erarbeitet hatten, sehr ausführlich. So konnten wir einiges darüber erfahren, welche Aufgaben das Jugendamt überhaupt hat und wann es in bestimmten Situationen eingreifen muss. Des Weiteren kamen Fragen zur Kindeswohlgefährdung und zum pädagogischen Handeln auf, auf die Herr Schmidt ebenfalls ausführlich antwortete und mit Hilfe von Beispielen untermauerte. Während des Gespräches kamen zudem spontane Fragen auf, die er mithilfe von Tipps und der Auskunft über Beratungsstellen beantwortete. Auch persönlichere Fragen waren für Herrn Schmidt kein Tabuthema, sodass er uns auch hier einige Erfahrungen mitgeteilt hat.


Für uns als angehende Erzieher*innen war dieser kurze Einblick in das Jugendamt ausgesprochen lehrreich und interessant, da wir viele neue Eindrücke gewonnen haben und einen Einblick in die verschiedensten Bereiche erhaschen konnten. Doch auch für andere Menschen können solche Informationen von großem Wert sein, wenn sie beruflich oder privat mit Kindern zu tun haben. Daher ist es uns auch noch einmal ein großes Anliegen mitzuteilen, dass jede*r Einzelne dazu in der Lage ist, mit dem Jugendamt Kontakt aufzunehmen, sollte bei einem Kind der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung vorliegen. Das Jugendamt wird sich darum kümmern, dass zunächst den Hinweisen nachgegangen und ein Dialog mit allen wichtigen Beteiligten hergestellt wird. Weitere Schritte werden nur bei bestätigtem Verdacht eingeleitet.


Zum Schluss möchte sich der Vertiefungsbereich „Hilfen zur Erziehung“ noch einmal herzlich bei Herrn Schmidt bedanken, welcher durch seine Spontanität und Offenheit dafür gesorgt hat, dass wir nun ein besseres Verständnis davon haben, wie die Arbeit im Jugendamt abläuft.

Sarah Balz und Marion Miranda (FSO1)