Fortbildungskonzept

Ziel des Fortbildungskonzeptes am Märkischen Berufskolleg ist die regelmäßige Ermittlung des Fortbildungsbedarfs des Kollegiums und die anschließende Durchführung ( z.B. Methoden- und Medienkompetenz ).

Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Hans-Günter Rolff (ehemaliger Leiter des Institus für Schulentwicklung der Universität Dortmund) erfolgte im Schuljahr 2003/2004 eine Grundlagen-Fortbildung mit dem Schwerpunkt "Das Lernen lehren".
Im Schuljahr 2005/2006 referierte Herr Prof. Dr. Wilfried Bos, Leiter des Instituts für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund, über "Gestaltungsspielräume aus der Sicht empirischer Schulforschung".

Ziel beider Veranstaltungen war, das Kollegium über neue Formen des Lehrens und Lernens zu informieren, um die Bedeutung der internen Methodenfortbildungen herauszustellen.

Der von der Schulleitung beauftragte Fortbildungskoordinator des Märkischen Berufskollegs wählt regelmäßig aus den vielfältigen Interessen, Wünschen und Bedürfnissen die Fortbildungsmaßnahmen aus, die für die Schulentwicklung von Bedeutung sind. Diese systematische Fortbildungsplanung sorgt im Kollegium für Transparenz und Kontinuität.
Der Fortbildungskoordinator dokumentiert die stattgefundenen Fortbildungen und betreut den Fortbildungsetat.

Methodenfortbildungen

Die Unterrichtsentwicklung steht am Märkischen Berufskolleg im Mittelpunkt des Modellprojektes "Selbstständige Schule".

Seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 wurde bzw. wird durchgängig eine Grundlagenqualifizierung "Methodentraining" für Kolleginnen und Kollegen durchgeführt, die mit Ende des Schuljahres 2005/2006 abgeschlossen sein wird.

Ein Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Bildung von Unterrichtsentwicklungsteams. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Methodenfortbildung geben ihr erworbenes Wissen an die Kolleginnen und Kollegen eines Bildungsganges weiter, so dass in Zukunft eine einheitliche Qualität und Aktualität von Unterricht gewährleistet werden kann.

kooperatives Lernen nach Norm Green

Im Schuljahr 2004/2005 wurden jeweils zwei Kolleginnen und Kollegen zu schulinternen Moderatorinnen und Moderatoren für kooperatives Lernen nach Norm Green ausgebildet.

Gegen Ende des o.a. Schuljahres führten diese im Rahmen eines Pädagogischen Tages das gesamte Kollegium in die Methodik ein, die der Verbesserung von Schülerleistungen dient und den Unterrichtenden effektive und befriedigende Lehrmethoden an die Hand gibt.

EFQM (European Foundation for Quality Management)

Im Schuljahr 2004/2005 sind zwei Kolleginnen im Rahmen des EFQM (European Foundation for Quality Management) durch Herrn Professor Dr. Wolfgang Pippke (Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW) weitergebildet worden. Durch die Fortbildung wird es möglich sein, die Schul- und Qualitätsentwicklung am MBK kontinuierlich zu entwickeln.
Das Qualitätsmodell des EFQM zielt auf eine nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Erziehungsprozesse. Auf der Basis von neun Kriterien bietet das Modell dem Berufskolleg einen "Werkzeugkasten" für eine umfassende und regelmäßige Reflexion der pädagogischen Tätigkeiten und Prozesse einerseits und der dadurch hergebrachten Ergebnisse andererseits.
Am Anfang steht eine Selbstbewertung aller schulischen Prozesse durch das Kollegium und die Schulleitung. Damit werden die Beteiligten in den Bewertungsprozess aktiv einbezogen.
Nach Abschluss der Fortbildung wird in Absprache mit der Schulleitung, der Steuergruppe "Selbstständige Schule" und dem Lehrerrat des Märkisches Berufskollegs ein Arbeitsplan erstellt, der das weitere Vorgehen festlegt.